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Ziel

Durch die Optimierung der Steuerung von Bewässerungsanlagen soll deren Wassernutzungseffizienz und Wirtschaftlichkeit verbessert werden. 

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Durchführung

Der effektive und variierende Wasserbedarf wird in den Phasen der Pflanzenentwicklung und speziell der Fruchtentwicklung (Kern-, Stein- und Beerenobst) in sechs Produktionsanlagen mit Tropfbewässerung und Fertigation sowie in einer Referenzanlage klassiert.

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Praxisbedarf

Die Bewässerung der Brandenburger obstbaulichen Kulturen ist arbeits- und energieintensiv. Sie ist allerdings zwingend erforderlich, um die Ertragsleistung und -sicherheit sowie die Produktqualität zu verbessern.

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Was ist Aqua C+?

Ziel von AquaC+ ist es die Wassernutzungseffizienz mit Hilfe von Wasserbilanzierung und Pflanzeninformationen zu erhöhen.

Hierzu wird die Steuerung der Bewässerungsanlagen in Abhängigkeit des verfügbaren Wassers und des effektiven Wasserbedarfes der Pflanze durchgeführt. Die Wassernutzungseffizienz wird mit Hilfe von Wasserbilanzierung und durch den Einsatz von Pflanzensensoren erhöht.

Die Daten zum Wasserbedarf sowie betriebs- und fruchtartenspezifische Daten werden innerhalb eines internetgestützten Informations- und Beratungssystems zusammengeführt, um den obstanbauenden Betrieben effektive Entscheidungshilfen zur Verfügung zu stellen.


Wie funktioniert Aqua C+?

Der effektive und variierende Wasserbedarf wird in den Phasen der Pflanzenentwicklung und speziell der Fruchtentwicklung (Kern-, Stein- und Beerenobst) in sechs Produktionsanlagen mit Tropfbewässerung und Fertigation sowie in einer Referenzanlage klassiert. Durch Wetterstationen und Bodenuntersuchungen werden entsprechende standortbezogene Daten erfasst. Die Wasserbilanzierung wird durch Datenerfassung mittels Pfl anzensensoren ergänzt. Betriebs- und fruchtartenspezifische Daten werden zu einer internetbasierten Entscheidungsmatrix (Informations- und Beratungssystem) zusammengeführt. Über mehrjährige Messungen wird das Bewässerungsverfahren für Brandenburger Standorte validiert.


Wer benötigt Aqua C+?

Die Bewässerung der Brandenburger obstbaulichen Kulturen ist arbeits- und energieintensiv. Sie ist allerdings zwingend erforderlich, um die Ertragsleistung und -sicherheit sowie die Produktqualität zu verbessern. Die vorhandenen Modelle zur Bewässerungssteuerung sind unzureichend, da der effektive, variierende Wasserbedarf der Obstgehölze in Abhängigkeit vom Stadium der Fruchtentwicklung nicht erfasst wird. Zudem wurden sie unter Praxisbedingungen in Brandenburg noch nicht systematisch geprüft und validiert. Ein ökologisches und wirtschaftliches Bewässerungssystem muss standortangepasst die genannten Parameter berücksichtigen.

Gefördert durch den Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER)